Lucrezia Borgia
Sonntag, 19. April 2026 18:00
Eine Aufzeichnung des Nationaltheaters Mannheim.
Mythos oder Menschlichkeit: War Lucrezia Borgia wirklich eine Femme fatale – oder doch eine tragische Mutterfigur? Donizetti bricht mit der traditionellen Opera seria und erschafft ein psychologisch nuanciertes Porträt einer Frau, gefangen zwischen Macht, Schuld und Sehnsucht.
Eine Giftmischerin, Mörderin, Intrigantin und Lügnerin, Tochter und Konkubine des Papstes und Geliebte ihres Bruders. Diesen sagenhaften Zuschreibungen hat Lucrezia ihrem Nachnamen zu verdanken, denn die Borgias waren eine der wohl einflussreichsten und aus diesem Grund meistgehassten Familien der Renaissance. Bleibt da überhaupt Platz für die Vermutung, dass Lucrezia Borgia in Wirklichkeit eine zutiefst unglückliche Frau und eine leidenschaftlich liebende Mutter gewesen sein könnte?
Regisseurin Rahel Thiel erzählt in ihrer Mannheimer Inszenierung die Geschichte einer Alleingängerin in einer Männerwelt.
Die neue Kooperation des seenema mit dem Nationaltheater Mannheim holt die Oper in den Kinosaal. Erleben Sie Donizettis Meisterwerk in seiner ganzen Wucht – aufgezeichnet live auf der Bühne.
Alle Daten
- Sonntag, 19. April 2026 18:00
- +49 7524 4034216
- kontakt@seenema-bw.de
- Mo-Do: 19:30-22:00 | Fr: 15:30-22:00 | Sa-So: 13:30-22:00


