Weitere Termine können unter 07524/48722 angefragt werden.

 

      

 Arche Noah, Sigi Harder                                                Tanz der Eleven, Piepe Hawran

 

Hawran und Harder zeigen Zangengeburten und  Hirngespinste

 Eine Sommeraussterllung von Piepe Hawran und Sigi Harder wird diesen Sonntag , 18. Juli, um 11:00 Uhr im Kino seenema eröffnet. Die beiden in der Region bekannten Künstler überraschen ihr Publikum mit neuen Werken. Der Titel der Ausstellung klingt gruselig und macht neugierig zugleich. 

Piepe Hawran, Allgemeinarzt aus Ravensburg, arbeitet bildhauerisch und plastisch mit Metall und Stein - dabei oft spielerisch, gern auch provokativ. "Medizynisch" sind auch die ausgestellten "Zangengeburten" zu verstehen, nämlich die zu menschlichen Wesen umgeschmiedeten Kneif- Kombi- und Schmiedezangen. Weitere Metall- und Steinobjektejonglieren mal direkt, mal assoziativ - mit den vielfältigen Aspekten des Seins.

Sigi Harder, Maler aus Bodnegg, stellt drei Werkgruppen vor: Erstens Farb-Flächen-Bilder auf zartem Seidenpapier , kaschiert auf querformatigen Holzplatten, die zusammen Verse eines Gedichts erahnen lassen. Zweitens grafisch bis zur Unbespielbarkeit veränderte Klaviernoten. Und drittens sind kleine Hausbilder, Geschichten von Träumen, Dramen und fliegenden Häusern - Hirngespinste eben - zu sehen.

Die Ausstellung dauert bis 10. Oktober und ist ab 17:00 Uhr zu den Kinozeiten geöffnet.

Text/Fotos: Marianne Jocham

 

 

 

"Grün verflochten"
Acryl auf Paketband und Karton

 

 

Carola Weber-Schlak, geboren in Lübeck, lebt und arbeitet seit 2000 in Ravensburg. Die ausgebildete Goldschmiedemeisterin bearbeitet überwiegend Papier in unterschiedlichster Form. Bei ihr besiedelt das Papier - bemalt, geschnitten und gedreht, gefaltet oder geknotet - die Bildflächen und verwandelt diese in dreidimensionale Papierobjekte. Neu und passend hinzu kommen ihre Wandobjekte aus geflochtenen Paketbändern.
Die Künstlerin ist bekannt für ihre, der konkreten Kunst angelehnten Formensprache. Grafische Motive, Farbverläufe und immer wieder das Spiel mit Licht und Schatten machen ihre Werke so spannend. Die dreidimensionalen Bilder, denen man die Liebe zum Material ansieht, sollten durchaus von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

Die Ausstellung wird- sofern es die Pandemiesituation erlaubt -,  ab Sonntag, 11. April, im Stadtkino Seenema, Bad Waldsee, Biberacher Straße 29 zu sehen sein. Die Künstlerin ist anwesend. Genaueres wird zeitnah in der Tagespresse und hier veröffentlicht. Die Ausstellung dauert bis zum 11. Juli und ist – je nach Corona-Entwicklung – nach Anmeldung oder zu den Kinozeiten geöffnet.

Telefonische Anfragen unter 07524-48722 oder über 0171-3839619.

 

 

 

 

 


 

 


 

 


Eva Ipach „Nullität und Substanz“

Acryl, Erdfarben, Pigmente

Eva Ipach, 1955 in Karlsruhe geboren, wohnhaft in Binzen/Wolfegg, entdeckt für sich die Malerei 1982 und startet somit einen Neubeginn in ihrem Leben. Schon 1980 besucht sie die Freie Kunstschule in Nürtingen, 1982 die Schule des Sehens in Tuscania. Die Malerei gibt ihr Antworten auf Lebensfragen u.a. durch die Begegnung mit Rudolf Steiner, Joseph Beuys und Jean Gebser. In den Werken wird deutlich, dass die Kunst hilft, das Leben aufbauend zu gestalten. Als Mensch, eine Existenz zwischen Himmel und Erde, äußert sie sich in ihren Werken mal dunkel, mal hell, mal ruhig, mal bewegt, mal leicht, mal mit schwerer Farbgebung. Ihr geht es nicht um „schöne“ Malerei, sondern um die Wechselwirkung bzw. Auseinandersetzung mit sich selbst und der Welt, der Natur, mit der sie sehr verwurzelt ist, und um den schöpferischen Prozess. Während des Malprozesses, der nicht planbar ist, geht sie der Spur „absichtsloses Gelingen“ nach.

Vernissage: 22. September 2019, 11 Uhr

Begrüßung: Marianne Jocham, zu den Werken spricht Eva Ipach. Musik: Viz Michael Kremietz

Die Ausstellung dauert bis 17. November und ist geöffnet zu den Kinozeiten.

Verlängert bis 24.11.2019


 

Bild „menschheits-dämmerung“, Acrylmalerei 2014 (Foto: Wolfgang Franz)

Wolfgang Franz:   „Kunst als kreative Verpflichtung

Malerei – Grafik – Fotografie

Das vielseitige künstlerische Werk von Wolfgang Franz, geboren in Kreßbronn am Bodensee, umfasst die Bereiche Malerei, Grafik, Fotografie. Nach dem Studium der Germanistik und Kunsterziehung an der Uni und an der Kunstakademie Stuttgart, beschäftigte er sich ebenso mit Mundarterhebung und Forschung im Westallgäu. Heute lebt er als freischaffender Künstler in Lindau und ist ehrenamtlich tätig als Kunst- und Kulturpädagoge im Jugendkulturverein. Seine Malerei – vornehmlich Acrylmalerei - lässt sich umschreiben als episch-abstrakten Realismus, wobei er sich ideell seinem damaligen Professor Hrdlicka nahe fühlt: Kunst als kreative Verpflichtung!

Die Vernissage findet statt am 30. Juni 2019 um 11 Uhr im Stadtkino Seenema Bad Waldsee, Biberacher Straße 29 und wird musikalisch umrahmt von Viz-Michael Kremitz mit einer Klangperformance im Duett mit Malerei von Wolfgang Franz.

Eugen Detzel führt in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung dauert bis 22. September und ist geöffnet während der Kinozeiten. 


 

Foto „Wasserfarben“ 2016 (Hans Peter Götze)

 

Licht- und Schattenspiele

Fotografien von Hans Peter Götze

Der Fotograf Hans Peter Götze aus Baienfurt beschäftigt sich seit 2003 intensiv mit der Digital-Fotografie. Er ist seit 2016 Mitglied im Kunstverein Ravensburg-Weingarten.

Die Schönheit des Vergänglichen und Unspektakulären ist das, was Hans Peter Götze sucht. „Den Bruch im Regelmäßigen und den Charme des Maroden gilt es zu finden“. Dem Fotografen gibt es Entdeckerfreude, wenn er das Vergängliche festhalten und Triviales zur Sensation werden zu lassen kann. Denn selbst das als nicht fotogen Eingestufte strahlt im richtigen Licht einen verblüffenden Reiz aus. Dinge, an denen allzu sehr der Zahn der Zeit nagte, zeigen in den Fotos eine morbide Schönheit. Manche Motive sind rätselhaft, bei einigen verschwimmt die Grenze zwischen Fotografie und Malerei.

Die Vernissage findet am 14. April 2019, um 11 Uhr, im Stadtkino Seenema, Bad Waldsee, Biberacher Straße 29, statt. Marianne Jocham vom Vorstand führt in die Ausstellung ein. Der Fotograf Hans Peter Götze spricht zu seinen Werken. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Valerie Frank aus Ravensburg (Keyboard und Gesang).

Die Ausstellung dauert bis 23. Juni 2019 und ist zu den Kinozeiten geöffnet.